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Marianne Haake: Die verborgene Kammer aus dem Laetitia VerlagMarianne Haake


Die verborgene Kammer


Leseprobe

Nun hörten Sie, wie die Kammer geöffnet wurde, und ein schwacher Lichtschein fiel auf den Platz davor. Einer der Kerle öffnete die Hinterklappe des Autos.

»Sieh mal, was reicht er den anderen heraus?«, wisperte Daniel.
Sie reckten die Köpfe höher, und Simon flüsterte ganz dicht an Daniels Ohr: »Bilder, es sind Bilder.«

Und nun glaubten die Jungen ihren Augen nicht zu trauen, so viele Bilder kamen aus dem alten Bus zum Vorschein! Bilder aller Größen, und manchmal leuchtete im matten Licht das Gold eines Rahmens auf. Die Gauner mussten eine ganze Galerie ausgeplündert haben.
Plötzlich stand der Böckel neben dem Auto. In seinem Ärger vergaß er die Stimme zu dämpfen. »Vorsicht, vorsichtig, sage ich, ihr habt’s nicht mit Mehlsäcken zu tun.«

Endlich war auch das letzte Bild in der Kammer verschwunden. Die drei Kerle stiegen in den Bus, die Scheinwerfer leuchteten auf, und langsam, ohne zu wenden, entfernte er sich rückwärts die Grube hinauf.«
 
Als alles wieder still war, zischte Simon: »Los, jetzt zu den Rädern, du weißt, die Telefonzelle gleich neben der Kirche.«
In ihrer Aufregung hatten weder Daniel noch Simon auf den Böckel geachtet. Als sie aufsprangen, kam aus dem Dunkel eine Stimme:
»Halt! Stehen bleiben!«
 
 

Zum Buch

Clemens, der Liebling seiner Mutter, kann nicht ertragen, dass ein Fremder ins Haus kommt. Elisabeth, die er ständig ärgert und schikaniert, glaubt, dass Clemens’ Misstrauen gegen diesen Fremden nur auf Eifersucht beruht. Sie muss aber bald erkennen, dass es hier nicht nur um bloße Eifersucht geht, denn was Clemens mit un­ermüdlichem Eifer herausfindet, macht sie ebenfalls misstrauisch.
 
Die Kinder, die sich zunächst so feindlich gesonnen sind, finden langsam immer mehr zueinander. Ja, Elisabeth muss ihren „Quälgeist“, wie sie ihn mit Recht nannte, sogar gegen ihren Willen bewundern.
 
In diesem Buch wird nicht nur ein spannendes Abenteuer erzählt, sondern auch wie ein Kind, das bisher ein rücksichtsloser kleiner Tyrann war, durch ein aufwühlendes Ereignis plötzlich Mut, Intelligenz und, was das Wichtigste ist, menschliches Mitgefühl entwickelt!

 

So urteilt die Presse:

Marianne Haake ist eine Meisterin der Spannungsbögen. Sie lässt ihre Leser mitfiebern und mitkombinieren. Ihre Spezialität: Sie behält die Alltagsrealitäten im Auge und serviert ihren Lesern Geschichten, die sich so oder ähnlich auch in der Nachbarschaft abspielen könnten. Aufregend.
Bonner General-Anzeiger
 
 
Nur ein bisschen Geduld ist beim Lesen gefragt, und schon entwickelt sich dieses Große-Ferien-Abenteuer anders als gehabt. – Eine spannende, reale Geschichte, die es keinem leicht machen wird, das Buch aus der Hand zu legen, bevor die letzte Seite gelesen ist.
Sächsische Zeitung
 
 
Marianne Haake sorgt für ständigen Nervenkitzel und spannt den Leser bis zum Schluss auf die Folter. „Die verborgene Kammer“ ist ein fesselndes Aben­teuer­buch, das gleichzeitig beschreibt, wie sich ein Kind vom unausstehlichen Tyrannen zum liebenswerten und zuverlässigen Kameraden wandeln kann.
Die Rheinpfalz


Zur Autorin

Marianne Haake, geboren in Berlin, studierte Grafik und Innendekoration. Sie verbrachte viele Jahre im Ausland (Afrika, Australien, Neuseeland). Sie begann mit Erzählungen für Erwachsene, bevor sie sich der Kinderliteratur widmete.
 

Für Jugendliche ab 9 Jahre
Geschenkausgabe: Halbleinen, Mattfolienkaschierung
Titelbild: Doris Eisenburger
ISBN 978-3-934824-07-2
194 Seiten – 14,50 €

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