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Sibylle Raatz: In der Sahara verschollen aus dem Laetitia VerlagSibylle Raatz


In der Sahara verschollen


Leseprobe

Jetzt saß Arnev schon eine ganze Weile auf dem Kamm seiner Düne und starrte in die flimmernde Ferne. Obwohl es noch früher Morgen war, konnte er die Hitze, die das öde Sandmeer bald in einen glühenden Backofen verwandeln würde, bereits ahnen.
     Warum nur war ihm immer noch so schlecht? Es war, als hielt eine eiskalte Hand sein Herz umkrampft. Sie waren verloren. Keiner würde hier nach ihnen suchen. Sie würden in der Wüste umkommen, fernab jeder Hilfe, fernab der Zivilisation.
     Der Kloß in seiner Kehle schnürte ihm den Hals zu. Ein langsamer, qualvoller Tod erwartete sie. Warum nur waren sie nicht gleich beim Absturz gestorben? Das wäre wenigstens schnell gegangen!
     Doch halt! Hatte der Pilot nicht gesagt, sie seien in der Nähe eines Gebirges? Arnev hatte im Unterricht nicht so genau aufgepasst, aber er erinnerte sich vage, dass es dort eine Stadt gab. Wie hieß sie doch gleich? Tamtam oder so ähnlich – und wo Städte sind, da gibt es auch Pisten, Menschen, Rettung!
     Es kam also nur darauf an, wie weit sie wirklich von den Bergen entfernt waren. Ob man es schaffen konnte, bis dorthin zu laufen und Rettung zu holen?
     Auf welchen seiner Freunde konnte er zählen? Vielleicht Raymond, er war waghalsig genug für ein derartiges Himmelfahrtskommando. Und wenn sonst keiner wollte, blieb immer noch Randal, der folgte ihm durch dick und dünn.
     Und Wasser? Wie sollten sie das transportieren? Er musste unbedingt mit Harrisford sprechen. Aber erstmal eine richtige Karte von der Gegend finden! Ob der Pilot eine im Flugzeug hatte?
     Jetzt, da er eine Idee hatte, wie er aktiv zur Rettung beitragen konnte, fühlte sich Arnev gleich viel besser. Er atmete durch, ja, der Druck war fort, die Übelkeit wie durch Zauberhand verschwunden. Energisch sprang er auf und glitt mit langen Schritten die Düne hinunter, dass der Sand stiebte.
     Wo mochte der Pilot seine Landkarten aufbewahren? Er sah sich um. Schließlich fand er, halb unter den Sitz gerutscht, eine abgewetzte braune Ledertasche. Ein kurzer Blick hinein, ja dort waren allerlei Papiere und Karten.
 
 

Zum Buch

Die Schulklasse eines internationalen Internats unternimmt eine Studienreise nach Ägypten. Da der Anschlussflug in Algier ausfällt, muss die Schülergruppe mit ihren Lehrern auf ein altes, klappriges Propellerflugzeug umsteigen.
     Aufgrund eines Navigationsfehlers des Kopiloten kommt die Maschine vom Kurs ab und zwingt den Piloten zu einer Bruchlandung weit ab in einer Kieswüste der Sahara. Die Lage erscheint aussichtslos, Hilfe ist nicht zu erwarten.
     Für Arnev, den ehrgeizigen 15-jährigen Protagonisten dieses Romans, eröffnet es die Möglichkeit, sich nach der als schmachvoll empfundenen Absetzung als Klassensprecher zu rehabilitieren. Er organisiert eine Rettungsexpedition, um mit drei Kameraden eine Wüstenpiste zu erreichen. Unermüdlich treibt Arnev seine Kameraden an, im Wissen um die Aussichtslosigkeit ihrer Lage. Er überfordert seine Kräfte und bricht in der glühenden Hitze zusammen.
     Doch das Unglaubliche geschieht: Ein Trupp Tuareg-Nomaden, unterwegs in einer Stammesfehde, stößt auf die verzweifelten Kinder. Sie werden gastfreundlich im Lager der Nomaden aufgenommen, erleben die archaischen Bräuche und Riten der Tuareg, die zu den letzten Naturvölkern unserer Erde gehören.
     Ein Kampf benachbarter Stämme und ein gefährlicher Sandsturm werden durchgestanden. Zum glücklichen Ende wird das gestrandete Flugzeug gefunden und die Kameraden und Lehrer gerettet.
     Bereits als 17-jährige Schülerin hat sich die Autorin mit dem Thema ›Bewährung in der Gefahr‹ beschäftigt. Auch noch heute ist es eine Frage, die Jugendliche bewegt, so dass sie sich mühelos in Arnev und seine Probleme hineinfinden können.
 
 
 

So urteilt die Presse 

Sibylle Raatz ist ein temporeicher Abenteuerroman gelungen.
                                                                                                                   Rheinischer Merkur
 
Herausragend ist Sibylle Raatz „In der Sahara verschollen“ das ideale Lesefutter für wissbegierige und abenteuerhungrige Kinder.
                                                                                                                            Die Rheinpfalz
 
Diese Geschichte ist spannend in wechselnden Perspektiven erzählt. Sie transportiert dahinter die ernsthafte Botschaft von Konflikten und Überwindung, von Selbstbehauptung, Courage und Bewährung.
                                                                                                                      Darmstädter Echo


Zur Autorin

Bei Sibylle Raatz zeigt sich die Neigung zur Welt des Abenteuers schon früh: während ihrer Schulzeit Reitertouren in Deutschland, Frankreich und Irland, Segeltörns in Holland, aber auch zwei bisher unveröffentlichte abenteuerliche Romane.
Im Rahmen ihres Studiums der Medizin gab es längere Aufenthalte in Israel und USA. Sie konnte Wüstenerfahrungen gewinnen (Negev, judäische Wüste, Arizona), aber auch Kenntnisse in der Höhlenforschung und im Hochgebirgsklettern.
Ihre Ausbildung zur Fachärztin der Allgemeinmedizin erhielt sie u. a. an verschiedenen Kliniken in England.
Heute lebt sie verheiratet und mit drei Söhnen (9 bis 13 Jahre) in der Nähe von München.

 


Für Jugendliche ab 12 Jahre
- Originalausgabe -
Geschenkausstattung in Halbleinen
Titelbild: Doris Eisenburger
ISBN 978-3-934824-26-3
205 Seiten – € 14,60
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